Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Name und Sitz
Der Sportverein führt den Namen Bogensportclub Missen e.V. (BSC) und hat seinen Sitz in Vetschau OT Missen. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Cottbus
eingetragen.
§ 2 Ziele und Aufgaben
Der Sportverein fördert:
- die komplexe Entwicklung des Bogensports, verbunden mit einer
zielgerichteten Werbung für das Sporttreiben der Bürger,
- einen vielseitigen Übungs- und Trainingsbetrieb sowie
Wettkampftätigkeit im Interesse von Gesundheit, Wohlbefinden,
Lebensfreude und körperlicher Fitness seiner Mitglieder,
- das kulturelle Leben der Mitglieder.
Der Sportverein gewährleistet die Wahrung der Rechte seiner Mitglieder, ihre demokratische Mitbestimmung und Mitverantwortung.
Er vertritt die Interessen des Sports in der Öffentlichkeit.
Der Sportverein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung und der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig
und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Die Mittel des Sportvereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Ziele verwendet werden.
Der Verein ist sowohl politisch als auch konfessionell und rassisch neutral.
§ 3 Mitgliedschaft in anderen Organisationen
Der Sportverein ist Mitglied des Landessportbundes und des Kreissportbundes sowie des Deutschen Bogensportverbandes
DBSV 1959.
§ 4 Rechtsgrundlage
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden durch die vorliegende Satzung sowie die Satzungen der im § 3 genannten Organisationen
ausschließlich geregelt.
Mitgliedschaft
§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft zum Sportverein kann jede natürliche Person auf Antrag erwerben, sofern sie sich zur Beachtung dieser Satzungsbestimmungen bekennt.
Für Minderjährige ist die Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Die Mitgliedschaft wird nur rechtswirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied
die festgesetzte Aufnahmegebühr und den Mitgliedsbeitrag für das laufende Quartal bezahlt hat bzw. ihm
durch Beschluss des Vorstandes Beitragsbefreiung erteilt worden ist.
§ 6 Ehrenmitglieder
Personen, die sich besonders um die Förderung des Sports innerhalb des Sportvereins verdient gemacht haben, können auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss der
Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragszahlung befreit.
§ 7 Erlöschen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt:
- durch Austritt aufgrund einer schriftlichen Erklärung unter Einhaltung
einer Kündigungsfrist von einem Monat jeweils zum Schluss eines
Kalendervierteljahres,
- durch Ausschluss aus dem Sportverein aufgrund eines Beschlusses
des Vorstandes des Vereins,
- durch Ableben.
Durch das Erlöschen der Mitgliedschaft bleiben etwaige, aufgrund der bisherigen Mitgliedschaft entstandene Verbindlichkeiten gegenüber dem Sportverein unberührt.
§ 8 Ausschließungsgründe
Die Ausschließung eines Mitglieds (§ 7 2. Anstrich) kann nur in den nachstehend bezeichneten Fällen erfolgen:
- wenn die im § 10 vorgesehenen Pflichten der Mitglieder gröblich und
schuldhaft verletzt werden,
- wenn das Mitglied seinen dem Sportverein gegenüber eingegangenen
Verbindlichkeiten, insbesondere seiner Verpflichtung zur
Beitragszahlung, trotz zweimaliger Mahnung nicht nachkommt,
- wenn das Mitglied den Grundsätzen der vorliegenden Satzung
schuldhaft zuwider handelt, insbesondere, wenn das Mitglied gegen
die ungeschriebenen Gesetze von Sitte, Anstand und
Sportkameradschaft grob verstößt.
Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 9 Rechte der Mitglieder
Die Mitglieder des Vereins sind insbesondere berechtigt:
- sich in der von ihnen gewünschten Sportart und im Übungs- und
Trainingsbetrieb zu betätigen, an allen Veranstaltungen des Vereins
sowie am organisierten Wettkampfsport teilzunehmen und dadurch
ihre körperlichen, geistigen und moralischen Fähigkeiten frei zu
entwickeln,
- bei besonderem sportlichen Leistungsvermögen im Rahmen des dem
Verein Möglichen gefördert zu werden,
- an allen von den Sportverbänden organisierten Meisterschaften,
Wettkämpfen und Sportveranstaltungen entsprechend der
Ausschreibungen und Reglements teilzunehmen,
- die dem Verein zur Verfügung stehenden Sportanlagen, Einrichtungen
und Sportgeräte nach den hierfür getroffenen Bestimmungen zu
nutzen,
- bei Sportunfällen den vereinbarten Versicherungsschutz in Anspruch
zu nehmen,
- durch Ausübung des Stimmrechts an den Beratungen und
Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen,
- mit Vollendung des 16. Lebensjahres an der Wahl von Leitungen,
Vorständen und Kassenprüfern teilzunehmen und Rechenschaft über
ihre Tätigkeit zu verlangen.
§ 10 Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind insbesondere verpflichtet:
- für Ethik und Moral des Sports auf der Grundlage des Völker
verbindenden olympischen Gedankens zu wirken,
- sich sportlich fair, kameradschaftlich, hilfsbereit und ehrlich bei
Wettkämpfen und Sportveranstaltungen zu verhalten und an allen
sportlichen Veranstaltungen seines Vereins aktiv mitzuwirken,
- die Satzungen sowie Beschlüsse des Vereins, des
Landessportbundes, des Kreissportbundes sowie angeschlossener
Fachverbände zu befolgen und nicht gegen die Interessen des
Sportvereins zu handeln,
- die durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegten
Mitgliedsbeiträge regelmäßig und pünktlich zu zahlen,
- die bereitgestellten Sportanlagen, Einrichtungen und Sportgeräte
pfleglich zu behandeln und an ihrer Vervollkommnung aktiv
mitzuwirken.
- Sie erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Sportvereins
Organe des Sportvereins und deren Aufgaben
§ 11 Organe
Organe des Sportvereins sind:
- die Mitgliederversammlung
- der Vorstand
§ 12 Mitgliederversammlung
Das höchste Organ des Sportvereins ist die Mitgliederversammlung.
Alle Mitglieder über 16 Jahre haben eine Stimme. Eine Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig.
Die Mitgliederversammlung wird jährlich zwecks Beschlussfassung über die im § 13 genannten Aufgaben einberufen. Die Einberufung erfolgt durch den 1. oder 2.
Vorsitzenden schriftlich per Brief und - nach Zustimmung des Mitglieds - per eMail unter Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung mit einer Einberufungsfrist von 3 Wochen. Anträge zur
Tagesordnung sind 10 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand des Vereins schriftlich einzureichen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand nach der obigen Vorschrift einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, andernfalls, wenn es
20 % der Stimmberechtigten es beantragen.
Die Mitgliederversammlung wird geleitet durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden. Der Versammlungsleiter kann die Leitung
übertragen an eine weitere Person (Moderator), die nicht zwingend Mitglied des Vereins sein
muss.
§ 13 Aufgaben
Der Mitgliederversammlung steht die oberste Entscheidung in allen Angelegenheiten des Sportvereins zu, soweit sie nicht
satzungsgemäß anderen Organen übertragen ist.
Ihrer Beschlussfassung unterliegt insbesondere:
- Wahl der Vorstandsmitglieder
- Wahl von mindestens 2 Kassenprüfern
- Ernennung von Ehrenmitgliedern
- Bestimmung der Grundsätze der Beitragserhebung für das neue
Geschäftsjahr
- Entlastung der Organe bezüglich der Jahresrechnung und der
Geschäftsführung
- Genehmigung des Haushalts-Voranschlages unter Beschlussfassung
über die Verwendung der aufgebrachten Finanzmittel
- Satzungsänderungen
- Bestätigung der vom Vorstand eingesetzten Sonderausschüsse u.a.
§ 14 Tagesordnung
Die Tagesordnung einer Mitgliederversammlung hat mindestens folgende Punkte zu umfassen:
- Feststellung der Stimmberechtigten,
- Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung der Versammlung
- Tätigkeitsbericht des Vorstandes und der Kassenprüfer,
- Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes und der
Kassenprüfer,
- Bestimmung der Beiträge für das kommende Geschäftsjahr,
- Neuwahlen,
- besondere Anträge
§ 15 Vereinsvorstand
Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
- dem 1. Vorsitzenden
- dem 2. Vorsitzenden
- dem Schatzmeister
- dem Schriftführer
- dem Jugendwart
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig.
Den geschäftsführenden Vorstand gemäß § 26 BGB bilden der 1.Vorsitzende, der 2.Vorsitzenden sowie der Schatzmeister.
Außer gegenüber Kreditinstituten ist dabei jeder einzeln in Rechtsgeschäften vertretungsberechtigt.
Mitglieder des Vorstandes oder andere Bevollmächtigte, die ihre Befugnisse überschreiten, haften dem Sportverein für eventuell
entstandene Schäden.
Kein Vorstandsmitglied darf durch Ausgaben, welche dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen
begünstigt werden. Dies trifft auch auf die anderen Mitglieder des Vereins zu.
§ 16 Pflichten und Rechte des Vorstandes
Der Vorstand hat die Geschäfte des Sportvereins nach den Vorschriften der Satzung und nach Maßgabe der durch die
Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse zu führen.
Der Vorstand ist notfalls ermächtigt, beim Ausscheiden und sonstiger dauerhafter Verhinderung von Mitgliedern von Vereinsorganen
deren verwaistes Amt bis zur nächsten Mitgliederversammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins zu besetzen.
Der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Schatzmeister, vertreten die Sportgemeinschaft nach innen und außen nach Maßgabe
des § 15 allein und haben die Aufsicht über die gesamte Geschäftsführung des Vorstandes und aller Organe.
Auf Geschäftskonten des Vereins sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Schatzmeister zeichnungsberechtigt, aber nur
immer jeweils zwei.
Der Schatzmeister verwaltet die Kassengeschäfte des Vereins und sorgt für die Einziehung der Beiträge.
Der Schriftführer erledigt in Zusammenarbeit mit anderen Vorstandsmitgliedern den gesamten Geschäfts- und Schriftverkehr des
Vereins. Er führt in den Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen Protokoll.
Der Jugendwart betreut die Jugendlichen des Vereins. Er fördert die sportliche Gemeinschaft der Jugend und koordiniert mit dem
Vorstand und den Mitgliedern geeignete Maßnahmen und Veranstaltungen, die das Jugendleben fördern.
Der Vorstand tritt regelmäßig in der letzten Woche eines jeden Quartals und darüber hinaus auf Antrag von mindestens 2
Vorstandsmitgliedern zusammen. Die schriftliche Einladung nach Maßgabe des § 12 erfolgt durch den 1. Vorsitzenden mit einer Ladungsfrist von 5
Werktagen.
§ 17 Kassenprüfer
Die von der Mitgliederversammlung auf jeweils 3 Jahre zu wählenden Kassenprüfer (einmalige Wiederwahl ist möglich) haben
gemeinschaftlich Kassenprüfungen vorzunehmen.
Die Kassenprüfer sind ein vom Vorstand unabhängiges Kontrollorgan der Mitglieder. Sie werden von der Mitgliederversammlung
gewählt und sind dieser rechenschaftspflichtig.
Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein.
Die Kassenprüfer sind berechtigt:
- an allen Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme
teilzunehmen,
- bei der Durchführung ihrer Prüfungen in alle Unterlagen Einsicht zu
nehmen, von den gewählten Vorstandsmitgliedern wahrheitsgetreue
Auskunft zu verlangen, bei Verstößen gegen Beschlüsse und
gesetzliche Regelungen Auflagen zu erteilen und die Behebung
festgestellter Mängel zu fordern,
- zu erteilten Auflagen und zur Behebung von Mängeln die Kontrolle
auszuüben.
Bei groben Verstößen und Nichtbeachtung gegebener Auflagen sind die
Kassenprüfer verpflichtet, die Sachverhalte vor der Mitgliederversammlung darzulegen und Veränderungen zu fordern.
Finanzierung
§ 18 Finanzierungsgrundsätze
Der Sportverein finanziert sich durch:
- Beiträge der Mitglieder, deren Höhe im Rahmen der
Mitgliederversammlung festgelegt wurden,
- die in der Mitgliederversammlung festgelegte Aufnahmegebühr für ein
neues Mitglied des Vereins,
- Einnahmen aus Spendensammlungen sowie die finanziellen Beiträge
fördernder Mitglieder,
- Einnahmen aus Veranstaltungen,
- Zuwendungen von Einrichtungen, Firmen und Gewerbetreibenden in
Form von Spenden oder Sponsoring
- Werbeverträge.
Mitgliedsbeiträge sind mindestens quartalsweise im Voraus zu entrichten. Eine Zahlung als Jahresbeitrag wird bevorzugt. Nähere
Erläuterungen zur Beitragszahlung sind in der Beitragsordnung geregelt.
Allgemeine Schlussbestimmungen
§ 19 Verfahren der Beschlussfassung aller Organe
Sämtliche Organe des Vereins sind beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder, sofern die
Einberufung ordnungsgemäß erfolgt ist.
Sämtliche Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten gefasst (Ausnahme siehe § 20 dieser
Satzung). Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Die Abstimmung geschieht öffentlich durch Handheben, wenn
nicht geheime Wahl beantragt ist.
Sämtliche Stimmberechtigte sind zur Stellung von Anträgen zur Tagesordnung bis 2 Tage vor dem Versammlungszeitpunkt befugt. Die
Vorschrift des § 12 bleibt unberührt. Später eingehende Anträge bedürfen zu ihrer Behandlung eines besonderen Beschlusses der
Versammlung.
Über sämtliche Versammlungen ist ein Protokoll zu führen, welches am Schluss vom Versammlungsleiter und dem jeweiligen
Schriftführer zu unterschreiben ist. Das Protokoll muss Angaben über die Anzahl der Erschienen, die gestellten Anträge und das Abstimmungsergebnis enthalten. Gefasste Beschlüsse sind besonders hervorzuheben.
§ 20 Satzungsänderungen und Auflösung des Sportvereins
Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 75 % der erschienen stimmberechtigten Mitglieder
erforderlich.
Zur Vereinsauflösung bedarf es einer Mehrheit von 80 % der erschienen Vereinsmitglieder, wobei die Versammlung erst
beschlussfähig ist, wenn 75 % aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder erschienen sind.
Erscheinen bei der Beschlussfassung über die Vereinsauflösung weniger als 75 % aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder, so ist
die Abstimmung 4 Wochen später nochmals zu wiederholen. Die Versammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen
beschlussfähig.
Der Beschluss über die Vereinsauflösung ist dem Amtsgericht schriftlich zu übersenden.
§ 21 Vermögen des Sportvereins
Die Überschüsse der Vereinskasse sowie die sonst vorhandenen Vermögensgegenstände sind Eigentum des Sportvereins;
ausgeschiedenen Mitgliedern steht ein Anspruch hieran nicht zu.
Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das nach Abdeckung etwaig bestehender
Verbindlichkeiten noch vorhandene Vereinsvermögen an den Kreissportbund, welcher es als gemeinnützige Körperschaft unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne seiner Satzung verwenden muss.
Die vermögensrechtlichen Angelegenheiten sind durch den Vorstand zu regeln. Er bleibt in diesem Umfang bis zum Schluss der
Geschäftsabwicklung handlungsfähig und verantwortlich.
Missen, den 23. April 2008
ergänzt nach Mitteilung des FA Calau
ergänzt i. R. der aoMGV am 19.08.2008
bestätigt vom AG Cottbus am 05.12.2008